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Pocholo in Spanien als Welpe

als er ins Tierheim kam

Pocholo noch in Spanien

Erster Bericht aus seinem neuen Zuhause

Ich heiße jetzt Mäxx!

Ich weiß, Ihr kennt mich noch als Pocholo, der es im spanischen Tierheim einfach nicht mehr ausgehalten hat. Ich war so ein ganz unglücklicher Hund dort. Aber nun geht´s mir besser. Sogar richtig gut.

Ich hab jetzt nämlich eine Familie adoptiert. Jaaa, das ging ganz plötzlich. Ich bin da mit Frau Sieben und meiner Pflegestellen-Mama hingefahren, und dann fand ich es gleich so toll, dass ich geblieben bin. Die haben Kaninchen im Garten wohnen, da geht mir doch mein Terrier-Herz auf.

Die ersten Tage waren schon schwierig für mich. Ich hab immer meine Pflegestellen-Mama gesucht und war ganz verwirrt. In meiner Sehnsucht habe ich sogar das Kissen zerfetzt, auf dem sie gesessen hatte! Nee, mach ich nicht wieder, war ein Ausrutscher. Aber meine neue Familie hat glücklicherweise verstanden, was mit mir los war und hat nicht geschimpft.

Am Anfang war alles so anstrengend! Überall auf der Straße waren Leute, die mich angesprochen haben und mich kennen lernen wollten. Am besten auch noch streicheln, so von oben auf den Kopf, dass ich gar nichts mehr sehen konnte. Und als nächstes nehmen die mich etwa noch mit und ich soll schon wieder eine neue Familie kennenlernen? Da hab ich doch lieber geknurrt und laut gesagt, dass ich nicht schon wieder weg will. Meine neue Familie hat dann immer Leckerchen an die Leute verteilt, damit die mich füttern. Tja, wenn alle so nett sind, dann nehme ich doch mal einen Happen oder zwei. Da geht es mir doch jeden Tag ein bisschen besser. Und meine Familien-Menschen sagen mir immer wieder, dass mich sowieso keiner wieder wegnehmen darf. Langsam glaube ich das sogar.

Im zweiten Ansatz habe ich dann auch eine tolle Hundetrainerin gefunden. Nina erklärt immer ganz genau, was in mir vorgeht. Und wenn meine Menschen mich verstehen, dann tue ich doch gerne auch etwas für sie! Gehorchen macht doch bei so netten Menschen Spaß! Ich kann eigentlich schon alles, was für einen Hund wichtig ist. Tja, und dann kann ich jetzt im Rüpelalter von eineinhalb Jahren doch auch mal ausprobieren, wie weit ich gehen kann, oder? Bin doch schließlich ein Terrier…

Jetzt, nach gut vier Monaten bin ich ganz und gar angekommen und einfach nur Mäxx. Wo ich früher verwirrt und überangepasst oder raunzig war, bin ich jetzt normal und so, wie ein Hund in meinem Alter zu sein hat. Meine Menschen sagen, ich bin ein ganz toller Hund, und fast perfekt.

Aber Leute: perfekt ist keiner. Sind Menschen doch auch nicht… Mein Manko ist mein Jagdtrieb. Ich gebe mir so Mühe, und ich versuche auch im heimischen Garten, mich immer zu beherrschen, nicht auf Kaninchenjagd zu gehen. Aber manchmal ist die Natur halt stärker. Oh, wenn die Fährte frisch ist, dann geht es mit mir durch. Mit der Nase im Kaninchenloch, da ist ein Hund noch Hund. Liebe Menschen, das müsst ihr einfach verstehen. Ich komm doch hinterher immer wieder und freue mich so, euch zu sehen! Ich bin schon froh, dass ihr mir versprochen habt, mich nicht wieder herzugeben.

Jetzt erlebe ich bald mein erstes Weihnachten in meiner Familie. Ob ich mal an den Weihnachtsbaum pinkeln darf? Ich wünsche euch allen eine gute Vermittlung und eine frohe Zukunft! Auf ein schönes Hundeleben und viel Spaß mit euren Menschen,

Euer Mäxx

Dezember 2008

Weihnachtsgeschenke sind toll

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