Krankheiten

In Zwingern ist die Ansteckungsgefahr besonders groß, daher der Name. Der medizinische
Fachbegriff für den Zwingerhusten lautet „Infektiöse Tracheobronchitis“. Zwingerhusten
ist aber längst nicht mehr auf diese beschränkt, Hunde treffen sich heute überall:
auf Hundeausstellungen, in Hundeschulen oder in Hundepensionen/hotels.
1. Warum heißt der „Zwingerhusten“ so?
Infektiöse Tracheobronchitis ist eine Erkrankung
des Atmungsapparates. Hunde aller Altersstufen
können befallen werden. Der Husten klingt trocken
und tritt anfallsweise auf – ähnlich wie beim Keuchhusten
des Menschen. In leichten Fällen bleibt der
Hund dabei munter, in schweren Fällen wird er müde,
entwickelt Fieber und frisst nicht mehr. Er kann
sogar eine Lungenentzündung bekommen – lebensgefährlich
für ältere oder geschwächte Tiere!
2. Wie äußert sich diese Erkrankung?
Diese Erkrankung wird durch einen Komplex an bakteriellen und viralen Erregern wie
beispielsweise dem Parainfluenzavirus und dem Bakterium Bordetella bronchiseptica
hervorgerufen. Auch Umweltfaktoren wie z.B. Stress und zu hohe oder zu niedrige
Temperatur können dazu beitragen.
Diese Erkrankung wird durch einen Komplex an bakteriellen und viralen Erregern wie
beispielsweise dem Parainfluenzavirus und dem Bakterium Bordetella bronchiseptica
hervorgerufen. Auch Umweltfaktoren wie z.B. Stress und zu hohe oder zu niedrige
Temperatur können dazu beitragen.
3. Was ist die Ursache dieser Erkrankung?
Die Übertragung erfolgt durch Husten oder
Niesen, aber auch durch Kontakt (wie beim
Beschnuppern). Wo immer sich Hunde treffen –
in der Hundepension, auf dem Hundeplatz,
in der Hundeschule oder an anderen Orten –
gibt es ein Risiko. Die Ansteckung kann aber
nicht nur von Hund zu Hund sondern z.B.
auch von Katze auf Hund und umgekehrt
erfolgen.
4. Wie findet die Übertragung statt?
5. Wie kann man behandeln?
Der Husten selbst lässt sich kaum behandeln – man kann
nur versuchen, ihn mit Antibiotika und Hustenmitteln zu
kontrollieren. Zudem sollte man den Hund gut pflegen.
Bei schwerer Verlaufsform kann es nötig werden, andere
Medikamente einzusetzen, um Komplikationen zu vermeiden.
Zumeist endet die Erkrankung nach ein paar Wochen –
zurück bleibt die Erinnerung an eine unangenehme Erfahrung
für Hund und Besitzer.
Hunde, die besonders gefährdet sind (beispielsweise in Hundeschulen, Hundepensionen
oder auf Hundeausstellungen), sollten gezielt gegen die Haupterreger geimpft werden.
Hierzu bedient man sich eines Impfstoffes, der in die Nase gegeben wird – man impft
dort wo der Erreger eintritt. Keine Sorge: nur ein kleiner Spritzer in die Nase und der
Hund ist für ein Jahr geschützt. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin – und
denken Sie bitte auch an andere Impfungen Ihres Hundes. Haben Sie Hund und Katze
daheim, sollten Sie auch die Katze gegen Bordetellen impfen lassen.
6. Vorbeugen ist besser als Heilen!




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